Rosen erhalten ein zweites Leben

Sie waren schon Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre sehr populär: Trockenblumen. Und wie es mit Trends so ist – sehr oft kommen sie wieder. Konnte man Anfang 2019 nur äußert selten irgendwo Trockenblumen sehen, sind sie jetzt wieder überall präsent und in ganz unterschiedlichen Formen und Größen erhältlich. Wir verstehen das gut, denn Trockenblumen sind einfach wunderschön!

Das Trocknen von Rosen erfordert allerdings einen etwas aufwändigeren Produktionsprozess. Zuerst haben wir die Rosen in Äthiopien farblich mischen lassen. Dabei ist es wichtig, eine gute Auswahl zum Trocknen geeigneter Rosen zu treffen. Danach werden die Rosen für 48 Stunden lang ungekühlt gelagert, damit sie reifen und sich die Blüten entfalten können. Warum ist das notwendig? Bleiben die Knospen bei einer kühlen Lagerung geschlossen, öffnen sie sich auch während des Trocknungsvorgangs nicht. Nach dem Trocknen erhält man so nur eine sehr kleine Blütenknospe. Der Rose wird durch das Trocken nämlich die gesamte Feuchtigkeit entzogen.

Der Trocknungsprozess erfolgt nach der Lagerung in einer speziellen Trockenkammer. Die Rosen werden dort kopfüber aufgehängt, damit sie sich nicht krümmen. Für die Trocknung ist eine spezielle Temperatureinstellung von 60°C erforderlich. Das eigentliche Trocknen der Rosen dauert dann zwei bis drei Tage. Doch auch dann sind wir noch nicht am Ziel, denn nach dem Trocknen müssen die Rosen abgehärtet werden. Das ist sehr wichtig, denn wenn dieser Schritt übersprungen wird, brechen die Rosen beim Verpacken. Nach der Abhärtung sind sie fertig für den Verkauf. Sie können dann monatelang halten, ohne ihre wunderschöne Farbe zu verlieren.

So ist es uns gelungen den Rosen ein zweites Leben zu schenken und den Konsumenten ein sehr nachhaltiges Produkt anzubieten.




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